Daniel Aldridge

Stets etwas überbelichtet – Danel Aldridge vor dem digitalen Mischpult im Rundfunkstudio

Hallo ihr lieben Zuhörer_innen,

ich bin derjenige im Team, der schon am längsten radioaktiv ist. Bereits vor annähernd 30 Jahren machte ich meine ersten Radiobeiträge beim „Fliederfunk„, dem schwulen Magazin auf Radio Z in Nürnberg. In meinen kulturwissenschaftlichen Radio-Essays behandelte ich damals die Homosexualität von Fernsehfiguren wie Ernie & Bert, Captain Kirk & Mister Spock, den Schlümpfen oder Wum & Wendelin. Es folgten viele Beiträge zu Kunst, Kultur, Musik, Literatur und Film sowie Spezialfeatures zu Ikonen wie Yma Sumac, Klaus Nomi oder Freddie Mercury. Ab dem Jahre 2000 war ich Mitglied in der Redaktion von „Radio Knackpunkt“ beim Offenen Kanal Berlin, aus der sich später das Magazin „QueerLive“ entwickelte. Der Offene Kanal heißt inzwischen ALEX Berlin, und auch ich habe mittlerweile habe eine eigene Radioshow auf diesem Sender („Wie ein Freigeist im Wind„).

Nebenbei arbeite ich als Fremdsprachensekretär, DJ, Radiomoderator, Autor, Übersetzer und Filmkritiker. Außerdem habe ich mir vor einigen Jahren einen langgehegten Wunsch erfüllt und doch noch ein Studium der Literatur-, Sprach- und Kommunikationswissenschaft absolviert.

Als Technikkind Daniel wirke ich seit Januar 2014 bei Rainbow City mit und wirbele dort an jedem ersten und dritten Samstag im Monat an den Reglern des digitalen Mischpults. Auch die Nachrichten werden dort regelmäßig von mir vorgetragen.