Maik Stockmann

Maik Stockmann auf dem Schwullesbischen Parkfest im Volkspark Friedrichshain

Liebe Hörer und liebe Leser,

was gibt es zu mir schon groß zu sagen? Eigentlich nichts, denn mit 1,65 m Körpergröße bin ich alles, nur nicht groß. Interessieren dürfte euch meine Körpergröße eh am Wenigsten, aber vielleicht kann ich euch mit anderen Informationen zu meiner Person erfreuen. Seit dem Jahr 2008 (damals unter der Leitung von Manuela Wehrle) bin ich fester Bestandteil von Rainbow City, und im Januar 2014 übernahm ich nach dem Verscheiden von Manuela die Gesamt-Sendeverantwortung für Radio Rainbow City, Radio Tuntland mit Fräulein Kaiserin und PrideRadio sowie Radio Helferzelle mit Thomas Diedrichs.

Zu Beginn noch mit meiner Wortspendenreihe, übernahm ich kurze Zeit später auch Nachrichten und führte vereinzelt Interviews mit Politikern, Sängern, Musikern und Autoren. Meine Liebe zur Literatur und zum Film entdeckte ich bereits in der Schule, „Der Club der toten Dichter“ sei Dank, und schreibe seitdem eigene Texte, Lyrik, Prosa, was die Welt des geschriebenen Wortes nun mal so hergibt. In meiner Rhetorik und meinem Schreibstil bin ich dabei direkt und ehrlich. Als Berliner trage ich mein Herz auf der Zunge und habe immer einen blöden Kommentar parat.

Die Liebe zu Film und Musik ist bei mir sehr ausgeprägt, wobei es mir die Superhelden- und Stephen-King-Verfilmungen besonders angetan haben. Musikalisch bin ich bei monumentaler und epischer Filmmusik zu Hause, höre generell aber viele verschiedene Genres. Ob nun Hans Zimmer, Tokio Hotel, Die Prinzen, Heino, Rammstein, AC/DC, Andrea Berg, Schlafes Bruder oder auch die alten Meister der Kunst wie Bach, Rachmaninow, Strauss etc. Vieles eben, nur keine Helene Fischer und kein Growling im Gesang.

Ich bin ein Mensch der Gegensätze. Ich fühle mich im Wasser genauso wohl wie in luftiger Höhe und bin auch einem gewissen Adrenalin-Kick nicht abgeneigt. Gleichzeitig paare ich diese Gegensätze zu einer Symbiose, welche mich zufrieden stimmt und glücklich macht. Seien es nun Wasserrutschen in Spaßbädern, Achterbahnen in Freizeitparks oder auch Bergsteigen in der sächsischen Schweiz. Die Sparte meiner Interessen ist vielfältig.

Schon in der Schule war ich als Grinsebacke bekannt, und auch heute werde ich noch oft gefragt, woher ich meine schier unerschöpfliche Motivation nehme, um jeden Tag voller Freude zu bestreiten. Das Geheimnis ist, unendliches Glück zu haben. Dieses wird mir zum größten Teil dadurch zu Eigen, dass ich mich selbst akzeptiere und liebe (großes Ego und so). Der Teil des Glücks, den man jedoch nie selbst füllen kann, wird durch Menschen gefüllt, die ich liebe und schätze und die mich im Gegenzug auch lieben und schätzen, allen voran durch meinen Mann Maximilian Nitzschke-Stockmann, der mich auch dann noch liebt, wenn ich mir selbst zuviel werde.

Mein Lebensmotto? Ich gebe jedem Tag die Chance, mein Bester zu werden. Humor ist hierbei der beste Weg. Zu guter Letzt bitte ich diejenigen um Verzeihung, die an der von mir verwendeten Mehrheit „Hörer“ und „Leser“ Anstoß nehmen. Als queerer Mensch hasse ich Ungleichbehandlung, weshalb ich in meinen gewählten Mehrheits-Worten grundsätzlich sämtliche Geschlechter anspreche, ohne ein einzelnes extra hervorzuheben.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Durchstöbern unserer Seite und Hören unserer Sendung bei ALEX – Offener Kanal Berlin.